Meister Dogen

Gyoji – Die Praxis der alten Zen-Meister

Die heilige Praxis

kommentiert von Taisen Deshimaru
Neu übersetzt und herausgegeben im Zen Verlag Konstanz 2012
291 Seiten, Großformat
gebunden, Fadenheftung, 28.00 €

Dieses Buch ist nur direkt beim Zen-Dojo Konstanz zu beziehen

Meister Dogen schrieb diesen Text im Jahr 1242, als das Eiheiji gebaut wurde, welches in Japan das erste große Kloster des Soto-Zen werden sollte. Meister Deshimaru stellte diesen Text im Westen vor, als seine Schüler gerade das Dojo der Gendronnière in Frankreich bauten.

Die Bedeutung von Gyoji ist, die Praxis fortzusetzen: Gyo ist die Praxis und ji bedeutet andauernd. Zwischen Praxis und Realisierung der Erweckung gibt es keine Trennung.

Wenn die Leser diesen Textes, den Zen-Mönch Ulrich Duncker übersetzt hat, dies verstehen, wird ihr Leben eine neue Begeisterung und einen tieferen Sinn erfahren.

Der Text ist also eine gute Einführung in die konkrete Praxis des Zen-Weges.

Meister Dogen wies darauf hin, dass sogar ein einziger Tag, an dem man Gyoji praktiziert, wichtig ist, da es bedeutet, dass das Ewige präsent ist. Wenn man sich dieser Praxis hingibt, gibt es keine Trennung mehr zwischen Gegenwart und Ewigkeit. Haben die Menschen nicht große Sehnsucht, zu erkennen, dass die Verwirklichung von ihrer Fähigkeit abhängt, vollkommen im Hier und Jetzt zu leben und damit dem Beispiel dieser großen Zen-Mönche zu folgen?